Was eigentlich zu bedauern ist...

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Die japanische Regierung bedauert die Aufstellung der Statue. Stattdessen sollte sie ihre Kriegsverbrechen bedauern und die entsprechenden Schritte unternehmen, um zu einer Versöhnung mit den Opfern zu kommen. Wenn Japan die eigene Geschichte nicht annimmt, wird sie auch die Gegenwart nicht bewältigen können. Solche Schritte wie geschichtsrevisionistisch veranlasste Interventionen werden hier nur zu einer

diplomatischen Isolierung der Regierung Japans führen.


Denn der Widerstand gegen die Verdrängung der Verbrechen der Vergangenheit ist längst da – auch im eigenen Land. Diese Stimmen sollte die japanische Regierung aufnehmen und von ihrem Kurs der Konfrontation abkommen, hin zu einem friedlichen Miteinander.


Der Fall Berlin:

Am 28. September 2020 wurde im Berliner Stadtbezirk Moabit eine „Mädchenstatue für den Frieden“(abgekürzt: „Friedensstatue“) aufgestellt. Sie ist auf einem öffentlichen Platz zugänglich.

Die Statue weist auf hundertausende Frauen hin, die vor und im Zweiten Weltkrieg Opfer des japanischen Militarismus im Asien-Pazifik-Raum wurden und in ein organisiertes Sexsklavereisystem gezwungen wurden: vergewaltigt, misshandelt und auch getötet.

Friedenstatue in Deutschland:

  1. 8. März 2017 in Nepal-Himalaya-Park aufgestellt

  2. 14. Aug. 2018 - 30. Aug. 2018 im Hamburger Dorothee Sölle Haus ausgestellt

  3. 28. Okt. 2019 - 14. Jan. 2020 im Frankfurter Haus am Dom ausgestellt

  4. seit 19. Feb. 2020 im PEG der Goethe-Universität in Frankfurt ausgestellt

  5. 8. März 2020 auf der Gelände der Koreanischen Rhein Main Gemeinde aufgestellt

  6. 28. Sept. 2020 im Berliner Stadtbezirk Moabit aufgestellt



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