Erinnerung ist zeitlos

 

 

 

Ausstellung 2019/2020

 

Mädchenstatue für den Frieden 

28. Okt. 2019 - 14. Jan. 2020

Haus am Dom
Domplatz 3, 60311 Frankfurt a. M.

 

17. Feb. 2020 - 16. Juli 2020

Goethe-Universität Frankfurt a. M.
Foyer im PEG-Gebäude

Thodor-W.-Adorno-Platz 6

60323 Frankfurt a. M.

(Buslinie: 75 - Max-Horkheimer-Str.

Vernissage: 19. Feb. Mi., 18.30 Uhr

Veranstalter: AStA Uni FFM

Einladungstext und Redebeiträge bei der Vernissage [hier]

Presseberichte [hier]

 

Zwei wichtige Grunddokumente

zur Aufklärung des Themas:
Coomaraswamy, Radhika 1996 

Gay McDougull 1998

False claims vs Facts

about the 'Comfort Women' Issue 1

[hier]

Curriculum and Resources for
"COMFORT WOMEN" Education
(For High School)
www.ComfortWomenEducation.org
edited: CARE (KAFC) & CWJC 
[EN-download]

Deutsche Fassung in Vorbereitung
[Teil: Struktur und Erkundung]

Okinawa, Japan 2008

Okinawa, Japan 2008

Glendale, USA, seit 30. 7. 2013  

Nanjing, China, seit 1. 12. 2015 

Seoul, Korea,seit 14. 8.  2019

 Fairfax County Building, Virginia, USA, seit 30. 5. 2014

Nanjing, China, 1. 12. 2015 

Dateyama, Japan 1985

New Jersey, USA 2010

Bonn, Deutschland, 18. 8. 2018

Erklärung der Weltbürger

zur Wiederaufnahme der Ausstellung

"Meinungsunfreiheit und danach" in der Aichi Triennale 2019

Mit dem Verbot der Sektion "Meinungsunfreiheit und danach" läuft derzeit die "Aichi Triennale 2019", eines der größten Kunstfestivals Japans. Dort waren Werke zu sehen, die in Japan schon bereits zensiert wurden. Sie thematisieren das Kaisersystem, Opfer der militärischen sexuellen Kriegsgewalt und die Friedensverfassung Japans. Warum sollten sie erneut verboten werden?

 

Die "Mädchenstatue für den Frieden", die Hauptzielscheibe der rechtsorientierten Szene, ist nicht nur Würdigung der Opfer des größten organisierten sexuellen Kriegsverbrechens des 20. Jahrhunderts, sondern auch eine Reflexion über die zurückgelegten Jahre der Überlebenden. Außerdem ist in dieser Friedensstatue der innigste Wunsch nach einer friedlichen Welt ohne jegliche Form von sexueller Gewalt eingraviert.

 

Während der dreitägigen Ausstellungszeit vor dem Verbot begann das Werk schon seine Kontemplationskraft auszustrahlen.Die Geschäftsführung der Triennale gab jedoch unberechtigten Repressalien und Gewaltandrohungen nach und versäumte die Chance, kraft der Kunst auf die Geschichte zurückzublicken und sich somit nach einer besseren Zukunft hin auszurichten. Hätte sie die Menschenrechte als einen universellen Wert der Menschheit zu schätzen gewußt, wäre sie nicht auf solche Maßnahmen gekommen.

 

Am 19. Juni 2008 beschloss der UN-Sicherheitsrat anläßlich des "Welttags zur Beseitigung sexueller Gewalt in Konflikten" die Resolution 1820 und stellte eindeutig fest, dass Vergewaltigung und andere Formen sexueller Gewalt als ein Kriegsverbrechen, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu bezeichnen sind. Dies betrifft auch das Sexsklavereisystem des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg, auf das sich die Friedensstatue bezieht.Kawamura, der Oberbürgermeister der Stadt Nagoya zögerte nicht, beim Besuch der Ausstellungshalle den irrwitzigen Kommentar auszusprechen, die Friedensstatue zertrete die Herzen der japanischen Staatsbürger, und seine politische Intervention anzukündigen, er werde von der Triennale-Geschäftsführung den Aufstellungsabbruch einfordern.

 

Ein Politiker übte so Kunstzensur aus und verneinte damit die Meinungsfreiheit, die auch durch § 19 im Manifest des Internationalen Menschenrechtsgesetzes gewährleistet ist.

 

Die Aichi Triennale ist mit ihren rund 600.000 Besuchern ein riesiges internationales Kunstfestival. In einer solchen Veranstaltung von internationaler Größe ereignete sich die Verletzung der wichtigen Werte der Menschheit wie Menschenrechte und Meinungsfreiheit. Besorgniserregend!Wir bedauern die Lage, in der Menschenrechte und Meinungsfreiheit so mit Füßen getreten werden. Wir legen großen Wert auf die vollständige Durchführung der "Aichi Triennale 2019", die Würde der japanischen Gesellschaft und darüber hinaus die Verteidigung der universellen Werte der Menschheit. Die verbotenen Werke stehen hinter einer Sperrwand. Beseitigt die Wand! Macht das Verbotene sofort wieder zugänglich!

 

Wir schauen zu, wie dieser Skandal seinen Ausgang findet.

 

 

24. August 2019

Über uns

Punggyeong Weltkulturen e. V. wurde am 02.12.2017 gegründet und am 12.02.2018 beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Ziele des Vereins sind u. a.:

a) Förderung von Kunst und Kultur

b) Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens,

c) Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern.

 

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